Peiner Guttempler viel in Schulen unterwegs
Peine Viel zu tun gab es für die Peiner Guttempler im abgelaufenen Jahr. Eine Bilanz der Arbeit wurde bei der Jahresabschlusssitzung gezogen.
Kreisbeauftragter Peter Leckelt betont: Wissenschaft, Rationalisierung, Technik, Neuorganisation und Minijob-System, auch Arbeitslosigkeit, dies bereite vielen Menschen Schwierigkeiten, sie fühlten sich überfordert, geängstigt und ungerecht behandelt. Dieses wiederum führe häufig dazu, dass Menschen im ohnehin überall vorhandenen Alkohol Zuflucht suchen und abhängig werden. Die Zahl der Hilfesuchenden im Landkreis Peine sei daher 2012 nicht wirklich zurückgegangen, so Leckelt.
Im zurückliegenden Jahr 2012 wurde von der Vereinigung großer Wert auf Prävention gelegt. In vielen Schulen in Stadt und Landkreis wurden in Vorträgen über die eigene Erfahrung bei Alkohol- und Drogenmissbrauch berichtet und davor gewarnt. Die Zusammenarbeit mit engagierten Lehrern und Schulsozialarbeitern bezeichnet Leckelt als „sehr gut“.
Übers Jahr wurden auch einige Veranstaltungen angeboten, die, so Leckelt „aufzeigen, dass man singen, tanzen, wandern und Feste auch ohne alkoholische Hilfsmittel wunderbar gestalten kann.“
Im Februar in Hoya und im November im Guttemplerhaus in Peine wurden Fortbildungsseminare für die Mitglieder angeboten. Dazu kam die Teilnahme an Veranstaltungen des sozialpsychiatrischen Verbundes, der AG Sucht und anderen zielähnlichen Organisationen. Leider, so Leckelt, würden die Aktiven immer weniger und älter, der Nachwuchs für die Gemeinschaft der Guttempler sei minimal.



