Paritätischer entsendet Leiterin für Seniorenbüro
Lengede Das neue Senioren-Servicebüro der Gemeinde Lengede wurde am Freitag im kleinen Kreis eingeweiht.
Rund 28 000 Euro im Jahr lässt sich die Gemeinde Lengede nach Angaben von Bürgermeister Hans-Hermann Baas die halbe Stelle für das neue Senioren-Servicebüro kosten. Die Mitarbeiterin, Petra Poppe aus Salzgitter, kommt vom Wohlfahrtsverband „Der Paritätische“, leitete dort zuvor die Sozialstation, und behält weiterhin eine halbe Stelle.
Am Freitag lud die Gemeinde zur Einweihung der Beratungsstelle bei Senioren-Themen in den Vorraum der neuen Tagespflege (früher Post) am Bodenstedter Weg in Lengede ein. Die Tagespflege wird am Sonntag ab 11 Uhr eröffnet. Auch da wird sich Petra Poppe vorstellen und für erste Fragen zur Verfügung stehen.
Der Bürgermeister der Gemeinde Lengede ist der Dienstvorgesetzte der Büroleiterin. Sie muss mit der Gemeindeverwaltung die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Ausgestaltung der neuen Beratungsstelle absprechen.
Die Gemeinde zahlt für die Arbeit von Petra Poppe an den Paritätischen. Bisher ist es eine halbe Stelle, doch der Bürgermeister deutet an, dass daraus mehr werden kann, wenn der Bedarf da ist.
Dass das passiert, ist nicht unwahrscheinlich. Schon jetzt sollen neben der Beratung im Büro auch Hausbesuche und die Teilnahme an den Seniorenkreisen in den Dörfern der Gemeinde zum Aufgabenfeld von Petra Poppe gehören. Zu Beginn umfasst ihre Stelle 20 Stunden.
Hans-Hermann Baas beschreibt die Strategie der Gemeinde Lengede: „Wir wollen im Vorfeld mehr machen“ – damit die älteren Bürger wie gewünscht möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können und dort versorgt werden.
Der Bedarf für eine Anlaufstelle vor Ort bei Fragen rund um das Thema Altwerden sei in der Gemeinde durch eine Befragung festgestellt worden. Das Angebot des Landkreises in Peine sei vielen zu weit weg.

