Hilfe für Senioren – zu Hause wohnen und ambulant betreuen
Lengede Es ist so weit: Am gestrigen Sonntag hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) als Betreiber die Tagespflegeeinrichtung in Lengede eröffnet.
„Es gibt genug Menschen, die noch zu Hause wohnen wollen, aber ambulant betreut werden möchten“, sagte Romec Manns, Vorsitzender im ASB-Kreisverband Peine, bei der Eröffnung im Beisein von Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas und Peiner Landrat Franz Einhaus.
Mit der Tagespflegeeinrichtung im Bodenstedter Weg 11 in Lengede betreibt der ASB kreisweit drei solcher Häuser – nach Peine und Edemissen. In der neuen Anlaufstelle in Lengede ist zudem das Seniorenservicebüro untergebracht – die Kosten für die Tagespflegeeinrichtung mitsamt Seniorenservicebüro belaufen sich auf rund 500 000 Euro.
Manns hob hervor, dass Pflegebedürftige in der Lengeder Einrichtung eine Tagesstruktur, Unterhaltung und Geselligkeit, ganzheitliche Betreuung und individuelle Förderung erführen – alles getreu dem Motto „Mitmachen macht Freude, aber niemand wird gezwungen“.
Zugleich trage die Tagespflege maßgeblich zur Erhaltung und Förderung von Selbstständigkeit und sozialer Kompetenz bei. Nicht zuletzt entlaste sie pflegende Angehörige und steigere die Lebensqualität. „Die Einrichtung kann kostenlos genutzt werden und soll auch als Treffpunkt für Senioren dienen“, machte der ASB-Vorsitzende deutlich und hofft auf eine gute und erfolgreiche Seniorenarbeit.
Franz Einhaus betonte, in der Lengeder Einrichtung werde ein Akzent in Richtung Infrastruktur gesetzt. Er bezeichnete das Gebäude als sehr gelungen, hell und freundlich. „Wir brauchen solche Maßnahmen zur Ergänzung der stationären Behandlung. Es ist ein wichtiger Baustein in der Seniorenarbeit“, sagte der Landrat.
Aus Sicht von Bürgermeister Baas seien mit der schnellen Fertigstellung binnen eines Jahres viele Dinge gleichzeitig geregelt worden: Leerstände seien behoben und ein Betreiber gefunden worden. Geboten werde für die Senioren ein zentraler Treffpunkt in einer freundlichen Atmosphäre. Entstanden sind großzügige Räumlichkeiten auf rund 280 Quadratmetern. Das Haus beinhaltet eine Küche, drei Toiletten, einen Aufenthaltsraum, drei Ruheräume, ein Bad und ein Büro. Das Außengelände mit Terrasse wird noch gestaltet.
Bei der Eröffnung dabei waren zudem Bauherrin Karin Mundt und Holger Stößel, Geschäftsführer, Architekt und Planer der zuständigen Bauunternehmung.



