Trotz ungewisser Zukunft – zwei Fahrzeuge für den Bauhof
Lahstedt Die Zukunft des gemeinsamen Ilseder/Lahstedter Bauhofs ist zwar ungewiss. Trotzdem werden 2013 zwei Transportfahrzeuge für diese Einrichtung gekauft.
„Die Bauhofmitarbeiter benötigen die beiden Wagen in jedem Fall – unabhängig von der Frage, wie es mit dem Bauhof weitergeht“, unterstreicht der Lahstedter Bürgermeister Klaus-Dieter Grimm – er ist zugleich Vorsitzender der Verbandsversammlung des Zweckverbands „Wirtschaftsbetriebe Lahstedt/Ilsede“, der zuständig ist für den Bauhof und das Gadenstedter Freibad. Einstimmig hat die Verbandsversammlung den Haushalt für das nächste Jahr beschlossen, in dem die Gelder für die zwei Autos aufgeführt sind.
Gleichwohl räumt Grimm ein, bei den beiden Transportfahrzeugen werde es sich um Gebauchtwagen handeln: Insgesamt sind für die zwei Autos Kosten von 38 000 Euro eingeplant. „Wir brauchen die Wagen für die Rabattenpflege: Mit ihnen transportieren wir die Mitarbeiter und Geräte“, blickt der Verbandsvorsitzende voraus. Der Kauf der beiden Wagen sei die größte Investition der Wirtschaftsbetriebe im kommenden Jahr.
Für das nächste Jahr kündigt Grimm eine Prüfung an, welche weiteren Arbeiten der Bauhof aus Kostengründen an externe Firmen abgeben könnte – dabei geht es insbesondere um die Pflege von Grünflächen. Mit dem Rasenmähen sei bereits die Privatwirtschaft beauftragt worden.
Zum 1. Januar 2014 haben die beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt, die die Wirtschaftsbetriebe finanzieren, bereits ihre Mitgliedschaft in diesem Zweckverband aufgekündigt (wir berichteten): Beide Kommunen erklären aber, über die Zukunft des gemeinsamen Bauhofs und des Gadenstedter Freibads verhandeln zu wollen. Die Gemeinde Lahstedt möchte die Badeanstalt notfalls auch alleine finanzieren und erhalten; denkbar ist zudem, dass beide Gemeinden künftig wieder ihren eigenen Bauhof betreiben, weil sie davon eine Kosteneinsparung erwarten.
