Weg für Radfahrer und Fußgänger zum Paläon bauen
Schöningen Die Anbindung für Fußgänger und Radfahrer aus Schöningen an das Paläon soll verbessert werden. Die Stadt plant deshalb einen Rad- und Fußweg.
Die Stadt Schöningen will eine bessere Verbindung für Radfahrer und Fußgänger zwischen der Stadt und dem Paläon, dem neuen Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere, außerhalb des Stadtgebietes schaffen. Der Ausschuss für Technik und Umwelt unter dem Vorsitz von Markus Sobotta (CDU) informierte sich an Ort und Stelle über den Zustand der Hötensleber Straße (Sackgasse), auf der zwischen Gabelsbergerstraße bis zum Kleingartenverein Sonnenland ein kombinierter Rad- und Fußweg entstehen soll. Einstimmig empfahlen die Ausschussmitglieder nach einer kurzen Diskussion dem Verwaltungsausschuss den Bau des Wegs.
Für die Ortsbesichtigung hatte Karl Keinath, technischer Mitarbeiter der Stadt, Markierungen auf der Hötensleber Straße aufgetragen, damit sich die Ausschussmitglieder eine Vorstellung über die Abmessungen machen konnten. Die vorhandene Fahrbahnbreite soll dort von 6.30 Meter auf 5 Meter verringert werden und südlich ein insgesamt 3 Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg aus Betonsteinpflaster geschaffen werden. Der Zustand der restlichen Fahrbahn soll unverändert bleiben.
Die voraussichtlichen Baukosten sollen sich auf rund 75 000 Euro belaufen. Es handelt sich bei der Hötensleber Straße um eine reine Anliegerstraße, so dass 60 Prozent der Kosten, also zirka 45 000 Euro, an Straßenausbaubeiträgen auf die jeweiligen Anlieger umzulegen wären.
Waltraud Rybotyky (SPD) sprach sich dafür aus, den Weg bauen zu lassen, weil sich die Straße in einem schlechten Zustand befände und für Radfahrer sowie Fußgänger Probleme auf der glitschigen Fahrbahnoberfläche entstünden. Johannes Much (UWG) setzte sich ebenfalls für eine vernünftige Anbindung ein, aber sieht Probleme die Anlieger in voller Höhe zu belasten, weil der Weg ja hauptsächlich für Paläon-Besucher gebaut werden solle. Barbara Rautenschlein (CDU) hielt diesen Weg für Schöninger und auch für andere Besucher für dringend erforderlich. „Vielleicht könnten die Anliegerkosten aber ebenfalls niedriger gestaltet werden, wie es beispielsweise bei der Straße Westendorf geschehen sei.



