Ortsrat sagt „Ja“ zum zweiten Baugebiet
Flechtorf Die Entwicklung des Baugebietes „Vordere Westerberg“ in Flechtorf soll vorangetrieben werden.
Gegen die Stimmen von Dirk Pick und Marc Böhles (beide UWG) empfahl der Ortsrat am Montagabend, einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) abzuschließen.
Am Ortseingang an der Beienroder Straße sollen rund 30 Bauplätze entstehen. Nach Angaben der Verwaltung könnte es jedoch sein, dass die Vorgaben des Landkreises in Sachen Schutz der Fledermäuse das Vorhaben unwirtschaftlich machen. „Der Landkreis hat uns in einer ersten Stellungnahme einen Grüngürtel von 25 Metern Breite vorgegeben“, schilderte Hennecke. Bei weiteren Gesprächen sei jedoch herausgekommen, dass es unter bestimmten Voraussetzungen möglich sei, diesen Streifen auf 10 bis 15 Meter zu begrenzen. „Bei 25 Metern rechnet sich das Baugebiet nicht mehr. Dann müssten wir das Verfahren hier aufgeben“, betonte Hennecke.
Marc Böhles begründete sein „Nein“ mit der parallel laufenden Entwicklung der beiden Baugebiete. „Ich hätte mir das in zwei Schritten gewünscht.“ Insgesamt 60 Bauplätze bekommt Flechtorf, wenn es mit beiden Baugebieten klappt. Bereits in der Vermarktung sind die Grundstücke des Baugebietes „An der Schmiede“. Einstimmig beschloss der Ortsrat übrigens, dieses Gebiet offiziell „Vor dem Wienhope“ zu nennen.
„Der Bedarf ist jetzt da. Die Bauplätze sind doch schon alle weg“, sagte Ortsbürgermeisterin Edelgard Hahn (SPD). Und Helmut Bauwe (CDU) fügte hinzu: „Durch die Entwicklung mit der NLG hat die Gemeinde die Chance, auch mal wieder einen Euro für ein Baugebiet zu bekommen.“

