Kaufvertrag unterschrieben – SV Brunsrode ist am Ziel
Groß Brunsrode Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Der SV Brunsrode hat es endgültig geschafft, ist nun stolzer Besitzer seines Sportplatzes.
Am 20. Dezember haben Lothar Bremer, Vorsitzender des SV, und Reinhard Niedzwetzki, sein Stellvertreter, beim Notar in Wolfsburg den Kaufvertrag unterschrieben. 21 000 Euro hatte die Landeskirche zuletzt für das etwa einen Hektar große Gelände verlangt, begonnen hatten die Verhandlungen bei 37 000 Euro.
Im Sommer soll nun auf dem Sportplatz eine große Feier stattfinden. „Dann wollen wir den Kauf offiziell feiern und uns nochmal bei allen Spendern und Unterstützern bedanken“, sagte Bremer gestern. Wann – das stehe noch nicht genau fest. „Wir sind gerade dabei, den Terminkalender für die Ortschaft zu planen und uns mit den anderen Vereinen abzustimmen“, sagte Bremer.
Bis es so weit ist, bleibt den Verantwortlichen in Brunsrode ein wenig Zeit, nach den aufregenden und ereignisreichen vergangenen Monaten durchzuatmen. Aufregend deshalb, weil zwischenzeitlich auch die Gefahr bestand, dass der SV seinen Sportplatz nicht würde retten können.
Die, so Bremer, teilweise zähen Verhandlungen mit der Landeskirche, die Gespräche mit der Gemeindeverwaltung in Lehre und das Werben um Sponsoren haben viel Zeit und Kraft gekostet. Am Ende jedoch hat sich der Aufwand gelohnt. Der SV ist nun der einzige Verein in der Gemeinde Lehre, der auch Besitzer seines Sportplatzes ist.
Ein Umstand, der durchaus noch für Diskussionen sorgen wird und bereits sorgt. Weil sich die Gemeinde nicht in der Lage sah, den SV zu unterstützen, für andere Vereine in der Gemeinde jedoch Sportplätze unterhält, hat Bremer bereits eine Gleichbehandlung aller Vereine gefordert. „Wir haben schon seit zwei Jahren die Pacht selbst bezahlt. Wir sind der einzige Verein in der Gemeinde, der seinen Sportplatz selbst unterhält“, hatte er während der jüngsten Ortsratssitzung gesagt.



