Gottesdienst zu Silvester erinnert an Lothars Grablegung
Helmstedt Der Grablegung von Kaiser Lothar III. wird aus Anlass ihrer 875-jährigen Wiederkehr mit einem Festgottesdienst zu Silvester im Kaiserdom gedacht.
Am 4. Dezember 1137 war der Kaiser im Alter von 62 Jahren in Breitenwang in Tirol auf der Rückreise von seinem zweiten Italienzug gestorben. Seine Gebeine wurden nach Königslutter überführt. Lothar wurde in seiner Stiftskirche, dem Kaiserdom, beigesetzt. In einem Festgottesdienst, der am Silvestertag, 31. Dezember, um 17 Uhr im Kaiserdom in Königslutter beginnt, werden Landesbischof Prof. Dr. Friedrich Weber und Prälat Heinrich Günther, Dechant des Dekanats Wolfsburg-Helmstedt, die Festpredigten halten. Am Gottesdienst wirken auch der Pfarrer am Kaiserdom, Manfred Trümer, der Propst von Königslutter, Andreas Weiß, sowie Mitglieder aus den örtlichen Kirchenvorständen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden mit. Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Domkantor Andreas Schultz und Propsteikantor Matthias Wengler.
Zu diesem besonderen Gottesdienst sind Vertreter der Landeskirche, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sowie von Stadt und Landkreis und die Landtags- und Bundestagsabgeordneten eingeladen worden. Vor 25 Jahren – am 31. Dezember 1987 – wurde zur 850-jährigen Wiederkehr der Grablegung des Kaisers ebenfalls ein besonderer Gottesdienst gefeiert. Damals hatten Weihbischof Pachowiak aus Hildesheim und Landesbischof Prof. Dr. Müller aus Wolfenbüttel die Festpredigten gehalten.
