Gleich fünf LKW stellten sich auf eisglatter A 2 quer
Helmstedt Bei Schneeglätte gerieten in der Nacht zu Dienstag gleich fünf Lastzüge auf der Autobahn 2 zwischen Braunschweig und Königslutter ins Schleudern.
Fünf LKW stellten sich quer, prallten gegen die Schutzplanken und blockierten zum Teil stundenlang die Fahrspuren in Richtung Berlin.
Vor allem mit dem Schwertransporter, der kurz vor Mitternacht am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter nach einer Rutschpartie die Seitenschutzplanke durchbrochen hatte, bekamen die Bergungskräfte viel Arbeit. Zunächst hatten sich die Rettungsteams um den schwer verletzten Fahrer (50) und seinen leicht verletzten Beifahrer zu kümmern, ehe sie daran gingen, den schweren Laster mit einem Kran von der Fahrbahn zu hieven. Die Arbeiten dauerten bis etwa 16 Uhr an.
Der Verkehr floss an der Unfallstelle nur einspurig vorbei, es bildete sich ab Braunschweig-Flughafen ein Stau von mehreren Kilometern Länge.
Die Unfallserie begann gegen 23.30 Uhr kurz vor dem Parkplatz Essehof in Fahrtrichtung Magdeburg. Ein 33 Jahre alter deutscher LKW-Fahrer kam dort mit seinem Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab. Der LKW prallte gegen die Mittelleitplanke und kam zum Stehen.
Gegen Mitternacht rutsche ein rumänischer Sattelzug zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-Flughafen und Ost nach links von der Fahrbahn und prallte ebenso gegen die Mittelleitplanke. Zwei ganz ähnliche Unfälle ereigneten sich um 2 und um 4.30 Uhr jeweils an der Anschlussstelle Königslutter. Alle Fahrer blieben unverletzt. Den Schaden aller fünf Unfälle schätzt die Polizei auf insgesamt 430.000 Euro.