Eisberg vom Lichterparcours ist nun Fall für Sperrmüll
Helmstedt Die Skulptur ist vom ersten Lichterparcours in Braunschweig bekannt - nun ist sie in Helmstedt zerfallen. Eigentlich sollte sie länger halten.
Anderthalb Jahre hielt der Eisberg dem Helmstedter Wetter stand, dann schmolz er dahin. Die vom Dresdener Künstler Arend Zwicker geschaffene Skulptur mit dem Titel „8,33 %“ erlebte am Mittwoch den letzten Akt ihres Daseins. Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs zogen die Trümmer ans Ufer des Sternberger Teichs und transportierten sie weg.
Die Sperrholzplatten im Innern des Gebildes sind laut Bürgermeister Wittich Schobert nunmehr ein Fall für den Sperrmüll. Der Künstler hat dafür bereits sein Okay gegeben. Ob die verspiegelten Außenplatten als Erinnerungsgaben aufgehoben werden, stand gestern nicht fest. Schobert wollte zumindest diese Option nicht ausschließen.
Das Kunstobjekt hatte seine Geburtsstunde beim Lichtparcours vor drei Jahren in Braunschweig. Nachdem Sponsoren dafür gesorgt hatten, dass es nach Helmstedt kam und dort aufgearbeitet wurde, sollte es fünf Jahre das Helmstedter Gewässer schmücken. Doch das einem Eisberg nachempfundene Werk war nicht stabil genug. Bald lösten sich einzelne Platten, und Feuchtigkeit drang hinein. Vermutlich trug nun der stürmische Wind dazu bei, dass der Eisberg zur Jahreswende zusammengefallen ist.



