Eisberg auf Sternberger Teich löst sich auf
Helmstedt Der Eisberg auf dem Sternberger Teich in Helmstedt fällt auseinander und muss von der Stadt geborgen werden.
Das Ende des umstrittenen Kunstobjekts auf dem Sternberger-Teich in Helmstedt ist in Sicht. Zum Jahresende löst sich das Kunstobjekt von Arend Zwicker auf dem Sternberger Teich in Helmstedt endgültig auf. „Ich fand den Eisberg schön, aber nun hat sich das Thema erledigt“, betonte Bürgermeister Wittich Schobert. Vom 2. Januar an werde die Stadt mit dem Bergen der Eisberg-Reste beginnen, kündigte er an.
Seit der Installation des Kunstobjekts im Mai 2011 nahmen die Schäden am Eisberg in den vergangenen Monaten erheblich zu. Eine Sanierung des Kunstwerks konnte sich die Stadt wegen der finanziellen Probleme nicht leisten. Der Versuch, den Eisberg mit ehrenamtlichen Helfern zu reparieren, scheiterte am Veto des Künstlers. Nun lösten sich immer mehr verspiegelte Platten und Feuchtigkeit verursachte Probleme mit der Stabilität des Kunstwerks. Vermutlich hat der stürmische Wind am Wochenende dazu beigetragen, dass der Eisberg am Sonntag nun zum größten Teil zusammengefallen ist.
Viele Interessierte hielten am Sonntag an, um noch einmal auf den Eisberg zu schauen oder auch zu fotografieren. „Ich bin nicht traurig, weil der Eisberg das Naturempfinden gestört hat“, meinte Detlef Behse. Außerdem habe er bei ungünstigem Stand der Sonne Autofahrer geblendet. Anja Gruner bedauerte das Zusammenbrechen des Eisbergs. „Er hat je nach Sonnenstand und nach Wasserbewegung immer anders und reizvoll ausgesehen.“ Zur Erinnerung machte sie noch einige Fotos von dem untergehenden Eisberg.

