Archäologen graben und forschen in der Vergangenheit
Die Arbeit von Archäologen besteht unter anderem darin, an extra dafür bestimmten Stätten nach Überresten menschlicher Siedlungen aus vergangenen Zeiten zu graben. Die Funde können Dinge des täglichen Gebrauchs wie Krüge, Töpfe oder Werkzeug sein, oder auch ganze Herdstellen oder Mauern. Natürlich auch Knochen.
Am Fuße der Hünenburg bei Watenstedt im Süden unseres Landkreises wurden bereits Funde freigelegt, die in der Fachwelt größte Aufmerksamkeit erregen: Kochstellen aus der Bronzezeit, die demnach rund 3000 Jahre alt sind und bisher nur in Skandinavien vorgekommen sind. Wie und was gekocht wurde, das herauszufinden, ist wiederum mühsame Kleinarbeit in Forschungslabors.
Doch in diesem Jahr dürfen die Archäologen wieder graben – in der Hoffnung darauf, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie unsere Vorfahren gelebt haben.