Prälat: Totgesagte leben länger
Meinersen Posaunenchor der St.-Altfrid-Gemeinde spielte zum 35-jährigen Bestehen der Maria-Goretti-Kirche in Meinersen
Zum 35. Geburtstag der Kirche der Maria-Goretti-Gemeinde gab es etwas ganz Besonderes: den ersten Auftritt des Posaunenchores der St.-Altfrid-Gemeinde Gifhorn. Die Besucher der katholischen Maria-Goretti-Kirche waren von den Darbietungen begeistert.
Entstanden ist der Chor in Kooperation mit der Kreismusikschule und dem Lehrer Bernd-Uwe Rams. „Ein Posaunenchor ist in einer katholischen Kirche ist eher ungewöhnlich“, erläuterte Peter Bönisch als Leiter der Kreismusikschule. Für den erkrankten Rams leitete Bönisch den Chor.
Der jüngste der Messdiener, Martin, zündete die Kerze zum 3. Advent an. Anschießend hielt Prälat Heinrich Günther eine Predigt. Günther freute sich, dass die Gemeinde trotz aller Widrigkeiten in den letzten Jahren weiter existiert. „Totgesagte leben länger. Ich habe nichts dagegen, wenn die Kirche noch lange lebt“, so Günther.
Für die Unterhaltung der Kirchen würden größere Geldsummen benötigt. In den letzten Jahren sei die Kirche wieder mit Leben gefüllt worden, da es im Ort einige engagierte Leute gebe. Günther erinnerte daran, dass im Bistum Hildesheim die Zahl der Kirchen von 440 auf 395 zurückgegangen sei. Eine ganze Reihe von Personen, die schon vor 35 Jahren dabei waren, kamen auch zur Feier des 35-jährigen Jubiläums. Zum Schluss wünschte Günther Gottes Segen und viel Freude am Glauben. Abschließend gab es einen Empfang.
