Neuer Glanz für alten Gifhorner Bahnhof
Gifhorn Noch ist die neue Kunstschule in Gifhorn ein Geheimtipp. Die neuen Besitzer des historischen Bahnhofsgebäudes wollen das ändern.
Wer die Kultureinrichtung „KultBahnhof“ besuchen will, muss schon wissen, wo er hin will. Noch weist kein Schild auf das hin, was derzeit im historischen Gifhorner Bahnhofsgebäude entsteht.
Das soll sich bald ändern sagt Volker Schlag, der gemeinsam mit Kian Badachschan das Gebäude gekauft hat und derzeit renoviert. Unter einem Dach sollen Musikschulen, ein Tonstudio, eine Schauspielschule, eine Künstleragentur und ein Café vereint werden. „Wir konnten uns erst nicht auf ein Logo einigen“, sagt Schlag. Das sollte an den historischen Bahnhof anknüpfen aber auch ganz modern sein.
Den Spagat zwischen alt und neu wollen die Gründer auch im Inneren des Bahnhofs hinbekommen. Die ehemalige Wartehalle ist geprägt von einer dunkelbraunen Säule, die mit goldener Farbe verziert ist. Im Raum mit der Probenbühne muss noch tapeziert werden: Eine auberginefarbene Tapete mit Ornamenten soll an die Wand.
Wie die Räume aussehen, überrasche einige Besucher, sagt Schlag: „Die hatten wohl gedacht, es wäre provisorischer. Mehr Rock and Roll.“
Ein Unfall hat die Renovierungsarbeiten ins Stocken gebracht. Schlag war von einer Leiter gefallen und hatte sich beide Arme gebrochen.
Glück im Unglück: Viele Freunde sprangen ein und übernahmen Arbeiten. Am Tag der offenen Tür und der Gala zur Eröffnung halten die Bahnhofsbesitzer fest. Schlag: „Wir liegen etwa zwei Wochen hinter dem Zeitplan, aber wir holen das auf.
