Klassische Klänge läuteten Jahreswechsel in Gifhorn ein
Gifhorn Wem zum Ausklang des Jahres der Sinn mehr nach klassischen Klängen stand, war beim Silvesterkonzert in der Nicolai-Kirche an der richtigen Adresse.
Im gut besuchten Gotteshaus präsentierten Michael Ohnimus und David Schollmeyer und ein gelungenes Konzert für Trompete und Orgel.
Augen schließen und sich ganz den hochklassig intonierten Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Tomaso Albinoni und dem Weihnachtswiegenlied von Zoltán Gárdony hingeben, war im ersten Teil des Programms angesagt.
Denn der Hamburger Trompeter Ohnimus und der Buchholzer Konzertorganist Schollmeyer spielten auf der Empore. Dorthin kehrten sie nach einem kleinen Ausflug in den Altarbereich der festlich geschmückten Kirche zurück.
Im Duett oder als Solisten spannen sie einen musikalischen Bogen von barocken Meisterwerken. Der reichte von Händel und Albinoni über die Improvisation Pastorale von Joseph Jongens bis hin zu Titeln aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein. Zu Gehör kamen unvergessene Titel wie „Maria“ und „Somewhere“. Als musikalische Rückschau auf Weihnachten präsentierte Schollmeyer drei sehr gelungene jazzige Improvisationen der amerikanischen Weihnachtslieder „White Christmas“, „Jingle Bells“ und „Let it snow“.
Als unter die Haut gehendes Schlussstück erklang die berühmte „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Beide Künstler erhielten für die Darbietung langanhaltenden Applaus.



