Hochmut kommt vor dem Fall
Röttgesbüttel Jugendsparte des Gifhorner Theatervereins spielt Märchen mit Lerneffekt
Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Diese Erfahrung muss auch der König im Weihnachtsmärchen des Theatervereins machen, als er von der Hexe in ein Huhn verwandelt wird, weil er in seinem Reich keine Andersartigkeit akzeptiert.
Mit viel Wortwitz, gewandet in aufwendig geschneiderte Kostüme und unterstützt von einfallsreichen, atmosphärischen Kulissen boten die Kinder und Jugendlichen in der Bürgerhalle ein kurzweiliges Lehrstück über Toleranz und Gemeinschaft.
„Dies sind auch die Säulen der Jugendarbeit in unserem Verein“, wie Spartenleiter Peter Futterschneider hervor hob. Durch die Kombination aus Spaß an Theater und Musik mit einer gewissen Prise Disziplin soll zugleich das Selbstbewusstsein der Darsteller, aber auch das Verständnis für Schwächen und Anerkennung für die Leistung des Einzelnen beim jungen Publikum gefördert werden, so Futterschneider. Im Märchen „Hand in Hand“ von Claudia Kumpfe haben es die Töchter des Königs, den sie zurückverwandelt haben wollen, mit Feuerdrachen, Eisschraten und Erdwesen zu tun.
Wie die abenteuerliche Reise voller Gefahren ausgeht, kann man noch am Freitag, 7. Dezember, um 11 Uhr im Jugendzentrum Grille erfahren, ebenso am Sonntag, 9. Dezember, um 16 Uhr im Kubus in Müden sowie am Samstag, 15. Dezember, um 16 Uhr im Hotel Ambiente in Meine.

