Feuerwehr im Großeinsatz nach Rauchentwicklung
Gifhorn Feueralarm schreckte Kunden und Mitarbeiter am Dienstagabend in der Hempel-Galerie in der Gifhorner Fußgängerzone auf.
Gegen 18 Uhr schlug die Brandmeldeanlage an. Im Treppenhaus roch es nach Rauch.
Für Einsatzleiter Peter Bollmohr, Brandmeister vom Dienst der Feuerwehr Gifhorn, gab es nur eine Entscheidung: Die Ladenlokale der Textil-Einzelhändler C&A und H&M wurden geräumt.
Mitarbeiter und Kunden mussten für die Dauer des Einsatzes vor den Türen warten. Denn es blieb zunächst unklar, ob und wo es brannte.
Ein Löschzug mit 22 Feuerwehrleuten stand für sofortiges Eingreifen parat.
Die Erkundungen der Löschkräfte ergaben dann, dass ein Fehler in der Elektro-Hauptverteilung im Kellergeschoss vorlag. Mit einer Wärmebildkamera wurden die Schaltkästen überprüft. Zusammen mit Mitarbeitern einer Elektrofirma und Experten des Energieversorgers LSW ließ sich der Schaden orten. Schließlich zeigte sich, dass ein Kondensator defekt war. Ein Elektriker schaltete ihn ab.
Gegen 19 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung geben. Die Geschäfte durften wieder öffnen. Der Schaden blieb überschaubar. Menschen blieben unversehrt. Und auch die Regale und Ständer voller Winterbekleidung können ohne Beeinträchtigung durch etwaige Rauchschäden weiterhin verkauft werden.
