Die Spielfreude ließ den Funken überspringen
Gifhorn Punktlandung für die Kreismusikschule Gifhorn in der Stadthalle.
In zwei schwungvollen Weihnachtskonzerten ließen die Akteure dank ihrer großen Spielfreude den Funken der Begeisterung von der Bühne mühelos ins voll besetzte Parkett überspringen.
Schon die Eröffnung mit dem Jugendchor „Soundsation“, der mit „Wonderful Dream“ erste Weihnachtsstimmung zauberte, gab die Richtung vor: Leicht und nicht nur klassisch ernst sollte es werden. Im Mittelpunkt stand dabei das Spiel in der Gruppe. Schon die Jüngsten wussten sich im Kinder-Streich-Ensemble von Angelika Lorenz-Negreanu gut in Szene zu setzen und die „Cellissimo“-Runde mit Lehrer Sándor Csarankó legte einen tollen „Granate Rock“ hin. Impressionen vom Weihnachtsfest auf der grünen Insel brachte Brunhild Maxas Folkgruppe „Hewlett“ mit. Ergänzt durch fröhliche Bilder aus Irland erklangen zum Rhythmus des Cachons beschwingte Lieder, die rund ums Fest für eine ausgelassene statt besinnliche Stimmung sorgen sollen – einfache Melodien, die bestens auch für den typisch irischen Steptanz geeignet wären.
Viel Applaus heimste wie gewohnt die Ballettgruppen von Vivien Lai ein. Im anmutigen Solo auf Spitze interpretierte Stefanie Semm das populäre Stück „Der Schwan“ aus Camille Saint-Saëns „Karneval der Tiere“. Stimmungsvoll begleitet von den erfahrenen Harfenisten Brigitte und Winfried Hummel und Cello-Schüler Paul Ushakow setzte dieser Beitrag der Matinee ebenso ein Glanzlicht auf, wie die Choreographie zu „Barcarole“ – auch wenn krankheitsbedingt die Gesangsstimmen fehlen mussten.
Ein Hindernis, das auch Peter Bönisch am Pult des Sinfonieorchesters zu überwinden hatte – aber Bönisch setzte einfach auf das Motto „Selbst ist der Musikschulleiter“ und spielte den Solopart einfach mit der Trompete ein. Klar, dass damit nichts schief gehen konnte. Der moderne Weihnachts-Hit „Winter Wonderland“ schickte die Besucher schließlich mit guter Laune in den dritten Adventssonntag.



