Der „Gifhorner Hut“ für den Mann des guten Tons
Gifhorn Erhard Macke wurde offiziell mit dem Gifhorner Hut ausgezeichnet und gehört zur illustren Gesellschaft der Dreispitz-Träger.
Ein kurzes Schmunzeln, ein Zug an der Pfeife und ein kurzes „Ich nehme die Wahl an!“ Nach diesem bedeutungsvollen Moment im August wurde Erhard Macke nun offiziell ausgezeichnet.
Seine Wahl war leicht für die Hutträgerschaft – denn in Gifhorn noch viel über Erhard Macke zu sagen, hieße fast, die sprichwörtlichen Eulen nach Athen zu tragen. Längst hängt er als Porträt am Maibaum (eine Überraschung zum 40-jährigen Chorleiterjubiläum im Männerchor), ungezählte Schüler haben während seiner Zeit als Leiter der Kreismusikschule den guten Ton erlernt, er prägt seit 1996 das musikalische Programm des Schlossmarkts zum Advent und seine „Macke-Chöre“, der Männerchor seit 1970, der Gemischte Chor Westerbeck seit 1991 und von 1973 bis 1990 der Männergesangverein Wesendorf/Westerholz sorgten auch überregional und international für Beachtung. Der leidenschaftliche Hobbykoch und -bäcker lebt mit Frau Wiltrud in Gifhorn, ist Vater von drei Kindern und schon vierfacher Großvater.
Laudatorin Anneliese Leffler verwies auf Mackes Verdienste um das deutsche und romantische Liedgut, seine Naturverbundenheit und sein Engagement als Förderer im DRK Wesendorf, der freiwilligen Feuerwehr und des Kulturvereins. Und weil sein Leben der Musik gehört, widmete Macke auch einen Großteil seiner Dankesrede den Gedanken zur heilsamen Wirkung des Chorgesangs: „Das ist mehr als die Summe der Stimmen, eine nachbarschaftliche Zusammenarbeit.“ Vielleicht ja auch bald im „Chor der Hutträger“?
