Fall Bittner – Ermittler suchen weiter Zeugen

Die Wolfsburger Polizei arbeitet nach wie vor auf Hochtouren, aber noch fehlt eine heiße Spur, die die Beamten zu dem Täter führt, der Ende November die 47-jährige Sabine Bittner getötet hat. Obwohl die Beamten auch über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel erreichbar gewesen seien, teilte Polizeisprecher Sven-Marco Claus gestern mit, dass die Zahl der Zeugenhinweise inzwischen spürbar zurückgegangen ist. Darum bitten die Ermittler der Sonderkommission Reislingen erneut um Hinweise. Insbesondere nach der guten Resonanz der Anwohnerbefragung in Reislingen ist sich der Leiter der Sonderkommission Manfred Begemann sicher, dass Bürger von der Polizei angesprochen werden wollen. „Auch diejenigen, die noch zögern, ihr Wissen an die Sonderkommission weiterzugeben, bitten wir, sich zu melden“, so der Hauptkommissar.

Oft seien es Kleinigkeiten, die die Polizei voranbringen. Das können vermeintlich belanglose Anhaltspunkte oder Andeutungen sein. Noch verfolge die Soko keine heiße Spur. Die Beamten haben unter (05361) 4 64 63 07 ein Hinweisetelefon eingerichtet. Die Polizei versucht noch immer, den Tattag und die Tage vor dem 29. November möglichst lückenlos zu rekonstruieren.

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