Weitere rostige Atommüllfässer in Brunsbüttel gefunden

Kiel  Im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel an der Elbe-Mündung sind weitere angerostete Atommüllfässer gefunden worden. Dies sei bei einer im Januar begonnenen Kamera-Inspektion des ersten von sechs unterirdischen Lagerräumen entdeckt worden.

Verrostetes Atommüllfass im Atomkraftwerk Brunsbüttel.

Foto: Gehrmann / Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration

Verrostetes Atommüllfass im Atomkraftwerk Brunsbüttel. Foto: Gehrmann / Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration

Das teilte das für die Atomaufsicht zuständige schleswig-holsteinische Umweltministerium mit. «Die Kameraaufnahmen lassen erkennen, dass es in der Kaverne - wie von der Atomaufsicht erwartet - weitere Fässer mit Korrosionserscheinungen gibt», sagte eine Ministeriumssprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

Insgesamt lagern 631 Stahlfässer mit radioaktiven Abfällen in sechs Kellerräumen des Kraftwerkes, den sogenannten Kavernen. Das erste durchgerostete Atommüll-Fass war bereits vor knapp zwei Jahren entdeckt worden. Der Betreiber Vattenfall sprach laut NDR davon, dass von den bereits überprüften siebzig Fässern «einige wenige» Auffälligkeiten im Sinne von Korrosion zeigten. dpa

Vattenfall-PM zum Start der Inspektion

FAQ zu den Atommüllfässern in Brunsbüttel, Informationen der Kieler Atomaufsicht

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