Krawalle bei Gedenkveranstaltungen in Griechenland

Athen  Blutige Gedenkveranstaltungen: Am Rande von Großkundgebungen zum Gedenken an einen Studentenaufstand während der Militärdiktatur am 17. November 1973 haben sich Autonome am Samstagabend Straßenschlachten mit der Polizei geliefert.

Teilnehmer des Gedenkmarsches in Athen. Später kam es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Foto: Alkis Konstantinidis

Teilnehmer des Gedenkmarsches in Athen. Später kam es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Foto: Alkis Konstantinidis

In Athen wurde eine Polizeieinheit mit Steinen beworfen, die Sicherheitskräfte antworteten mit Tränengas und Blendgranaten. Insgesamt wurden 90 Randalierer festgenommen, berichteten die Medien am Sonntag.

Auch in der Hafenstadt Thessaloniki kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Dort bewarfen Autonome die Bereitschaftspolizei am Messelgelände unter anderem mit Molotow-Cocktails, ehe sie auf das Universitätsgelände flüchteten. Als die Polizei schließlich das Gelände stürmte, wurden mehrere Personen festgenommen.

Unruhen gab es auch in den Hafenstädten Patras und Volos zu: Dort kam es noch während der Kundgebungen zu regelrechten Straßenschlachten. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. (dpa)

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