Bundesbeauftragter hält Ikea-Bericht für unbefriedigend

Halle Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen hat den Ikea-Bericht zur Zwangsarbeit von politischen Gefangenen kritisiert. Roland Jahn sagte der «Mitteldeutschen Zeitung», Ikea habe bei der Vorstellung der Studie nicht beantwortet, warum man damals nicht konsequent gehandelt habe, obwohl man wusste, dass politische Häftlinge in der DDR Möbel für Ikea herstellten. Ikea wusste der Untersuchung zufolge spätestens seit 1981 von der möglichen Zwangsarbeit politischer DDR-Häftlinge für das Unternehmen.

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