Wendeburg sieht keine Gründe für eine Fusion

Wendeburg  Bürgermeister: Planungs- und Finanzhoheit gingen im Fall einer Fusion verloren

Nach Braunschweig oder nach Hildesheim – die Antwort auf die Frage, wohin die Wendeburger im Falle einer Fusion des Landkreises tendieren würden, fällt eindeutig aus. Nach Braunschweig natürlich – bedingt durch die Nähe und schon einmal dagewesene Strukturen. Also eine Region Braunschweig, die auch das Peiner Kreisgebiet umfasst?

„Es gibt für uns derzeit keinen finanziellen Zwang – und auch keine anderen Gründe für eine Fusion“, sagt Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU). Die Gemeinde stehe gut da, über Jahre sei eine gute Infrastruktur aufgebaut worden. Die leistungsfähige Verwaltung könnte auch noch weitere Aufgaben erledigen. Ferner erinnert er an die kommunale Selbstverwaltung, die mit einer Fusion in der bestehenden Ausprägung verloren ginge: Wendeburg hätte dann keine eigene Planungshoheit und keine Finanzhoheit mehr. Auch die repräsentative Demokratie und die Bürgernähe wären geschwächt. Als Stadtteil von Braunschweig hätten wir hier nur noch einen Bezirksrat. Wendeburg und seine Ortschaften hätten in dem großen Gebilde nur einen kleinen Auftritt. „Wichtig ist, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner in der Verwaltung und Politik bei einer Neuaufstellung der Region vor Ort gut aufgehoben fühlen“, gibt der Bürgermeister zu bedenken.

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