Feuerwehren sorgen in der Gemeinde Vechelde für Sicherheit

Sonnenberg  Gemeindekommandositzung der Freiwilligen Feuerwehren: Bilanz von 2012 wurde vorgestellt. Insgesamt wurden 86 Einsätze gefahren.

Gemeindebrandmeister Peter Splitt (von links) mit Klaus Frömsdorf, Stefan Arlt, Michael Wolf, Thomas Schellhorn und Jens Ottmer.

Foto: Udo Starke

Gemeindebrandmeister Peter Splitt (von links) mit Klaus Frömsdorf, Stefan Arlt, Michael Wolf, Thomas Schellhorn und Jens Ottmer. Foto: Udo Starke

Die Bilanz der 13 Ortswehren der Gemeinde Vechelde: Unter den insgesamt 86 Einsätzen (2011 waren es noch 115) waren 64 Hilfeleistungen. Hinzu kommen 22 Brandeinsätze. Nachdenklich stimmt die Zahl der Unfälle im Schienenbereich (5). Diese Zahlen gab der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Ottmer im Rahmen der Jahresversammlung des Gemeindekommandos im Sonnenberger Dorfgemeinschaftshaus bekannt. Weitere Themen waren unter anderem: Tages- und Abendalarmierungssicherheit, Alarm- und Ausrückordnung, digitale Umrüstung des Funks und Notfallseelsorge - gerade in Bezug des tödlichen Unfalls eines Kameraden in Sierße (wir berichteten).

Insgesamt gehören den Ortswehren 462 aktive Feuerwehrkameraden an. Das entspricht exakt der gleichen Zahl wie im Vorjahr. Hinzu kommen 117 Mädchen und Jungen in den Jugendfeuerwehren sowie momentan 48 in den Kinderwehren. Der Nachwuchs sei nach wie vor ein wichtiges Standbein für alle Ortswehren, sodass auch weiterhin Werbung betrieben werden müsse, erklärte Gemeindebrandmeister Peter Splitt und betonte, 2012 sei durch Konzeptarbeit geprägt worden. Die Diskussionssachstände werden zeitnah weitergegeben. „Das soll auch weiterhin so laufen. Wir müssen die Gesamtheit im Auge behalten und nicht die Belange Einzelner“, ergänzte er. Ziel müsse es sein, Ende des zweiten Quartals 2013 Ergebnisse an Politik und Verwaltung weiterzugeben. Darüber hinaus solle der „normale Dienst“ - unter anderem Datenpflege und Ausbildung - nicht vernachlässigt werden. 2013 soll, Splitt zufolge, die Ortswehr in Köchingen eine Garage für den Versorgungsanhänger erhalten.

Splitt sprach davon, eine sehr schlagkräftige Truppe zu haben. Niemand in der Gemeinde Vechelde müsse Angst haben. „Wir stehen auf einem hohen Niveau und müssen uns Gedanken machen, wie die Feuerwehr in fünf bis zehn Jahren aussehen wird. Wir befinden uns in einem Prozess und gehen Fragen offen an.“

Bürgermeister Hartmut Marotz bezeichnete die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Vechelde als eine wichtige kommunale Einheit. Ohne diesen freiwilligen Einsatz würde es nicht funktionieren. „Im Fahrzeugbereich stehen wir den anderen Gemeinden in nichts nach“, meinte der Bürgermeister und erklärte, dass man mit Vechelade sehr sensibel umgehen müsse, damit keine falschen Signale gesendet werden. „Keine Wehr verliert ihren Status“, versprach Marotz, der zudem die Wichtigkeit der Ausrüstung hervorhob.

Auch Beförderungen standen während der Sitzung des Gemeindekommandos auf dem Programm: Klaus Frömsdorf (1. Hauptlöschmeister), Stefan Arlt (Oberlöschmeister), Michael Wolf (Oberlöschmeister), Thomas Schellhorn (Brandmeister).

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