Ausschuss für neuen Fahrdienst der Gemeinde Lengede

Lengede  Der Ausschuss für Soziales der Gemeinde Lengede sprach sich am Donnerstag einstimmig für den zusätzlichen Senioren-Fahrdienst der Gemeinde aus.

Senioren (hier bei einem Einsteigetest in Braunschweig) bekommen in Lengede einen zusätzlichen Fahrdienst.

Foto: Archiv/Jonscher

Senioren (hier bei einem Einsteigetest in Braunschweig) bekommen in Lengede einen zusätzlichen Fahrdienst. Foto: Archiv/Jonscher

Für das neue Angebot sollen im Haushalt für das nächste Jahr 10 000 Euro eingestellt werden.

Die Gemeinde will ab dem 1. Januar einen zusätzlichen innerörtlichen Fahrdienst für Senioren anbieten, die keinen Anspruch auf Förderung für den Landkreis-Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen haben. Wie das Angebot des Landkreises soll auch der Fahrdienst der Gemeinde 30 Euro kosten. Dafür sind dann maximal 36 Einzelfahrten im Halbjahr möglich.

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der auch für den Landkreis fährt, soll den Auftrag zur Umsetzung bekommen. Die Gemeinde will die nicht durch die Einmalzahlungen gedeckten Kosten übernehmen.

Ausschussmitglied Hans Grünhagen (CDU) bezeichnete das als „Schritt in die richtige Richtung“ und erinnerte daran, dass seine Partei ohnehin bereits einen „Seniorenbus“ beantragt hatte. Der Antrag werde aufrechterhalten, da es mittelfristig ein Seniorenzentrum in der Gemeinde geben solle. Dann müsse es noch mehr Fahrangebote geben.

Der Vorsitzende des Seniorenrates der Gemeinde, Wilhelm Meier, der als beratendes Mitglied im Ausschuss sitzt, verwies ebenfalls auf einen Antrag seines Gremiums für einen „Bürgerbus“, wenn der aktuelle Stundentakt der Regionalbus nicht ausreichen sollte.

Herbert Gödde von der Verwaltung wies darauf hin, dass die Fahrten der Senioren mit dem neuen Bus von Gemeinde und ASB im Rathaus, beim ASB oder beim neuen Senioren-Servicebüro im Bodenstedter Weg (wir heute Mittag eingeweiht) anzumelden sind.

Zudem ging es im Sozialausschuss am Donnerstagnachmittag um die Zusammenfassung von Angeboten für Senioren, möglichst gemeindeübergreifend. Walter Popke (FDP) empfahl, entsprechende Informationsblätter nur für die Senioren vorzuhalten.

Herbert Gödde bot die Hilfe der Gemeinde bei der Veröffentlichung (Druck) an. Der Seniorenrat solle das Thema besprechen und bei Bedarf einen Antrag formulieren.

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