Schwerer Unfall mit einem Toten - A2 bis Mitternacht gesperrt

Peine  Bei einem schweren Unfall hat auf der A2 ist ein Fahrer gestorben. Ein LKW geriet in Brand. Die Autobahn bleibt gesperrt.

Bei einem schweren Unfall auf der A2 ist am Montag ein Mensch gestorben.

Foto: Rudolf Karliczek

Bei einem schweren Unfall auf der A2 ist am Montag ein Mensch gestorben. Foto: Rudolf Karliczek

Auf der Autobahn 2 ist es am Montagabend zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem ein Mensch gestorben ist. An dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Hämelerwald und Peine in Fahrtrichtung Braunschweig waren drei LKW beteiligt, einer davon hat Feuer gefangen. Laut news38.de hatte die Feuerwehr zunächst befürchtet, dass es sich bei dem brennenden LKW um einen Gefahrguttransporter handelt. Dies hat sich aber nicht bestätigt.

Gegen 17.30 Uhr war demnach ein Laster auf einen anderen aufgefahren. Ein 28-jähriger bremste seinen LKW laut Polizeiangaben an einem Stauende ab. Das gelang auch dem folgenden Gespann aus Litauen - dem dahinter fahrenden 26-Jährigen allerdings nicht mehr. Er fuhr nahezu ungebremst auf. Die Zugmaschine fing sofort Feuer. Der Unfallverursacher verbrannte laut Polizei in seinem Führerhaus. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der mittlere LKW auf den vor ihm stehenden Auflieger geschoben. Zwei Insassen des mittleren Lasters mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Für die Bergungsarbeiten ist die Strecke weiterhin voll gesperrt.

Es haben sich zwischenzeitig mehrere Kilometer Stau gebildet. Autofahrern wird empfohlen, die Unfallstelle über die U31 und U33B zu umfahren. Wer schon am Autobahnkreuz Hannover-Ost abfahren kann, nimmt die A7 Richtung Kassel bis zur Anschlussstelle Derneburg, dann die B6 Richtung Salzgitter zur Auffahrt A39 und von dort am Autobahnkreiz Wolfsburg-Königslutter wieder auf die A2.

Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, bleibt die A2 (Hannover Richtung Braunschweig) voraussichtlich bis Mittwochmorgen gesperrt. Durch die Schwere des Unfalls hätten sich Probleme bei der Bergung der Sattelschlepper ergeben. Zudem müsse wegen des Brandes eines LKW die Fahrbahn auf 30 Metern saniert werden. Der Gesamtschaden des Unfalles liegt bei ungefähr 500 000 Euro. Kommissar Norbert Linke vom Lagedienst sagte außerdem, die Umleitung über das Dreieck Salzgitter könne funktionieren, "solange dort nicht noch irgendetwas passieren sollte". Die Polizei empfiehlt Autofahrern daher viel Zeit einzuplanen, die Umleitungsempfehlungen zu beachten oder wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Der Artikel wurde aktualisiert.

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