Sanierung der Heimstätte – Neue Perle in Peines Südstadt

Peine  Das letzte Projekt im Rahmen der „Südstadt-Sanierung“ ist abgeschlossen: Die Häuser der Peiner Heimstätte auf der Pfingststraße sind fertig saniert.

Straßenzug und die Wohnhäuser 20 bis 30 der Peiner Heimstätte auf der Pfingststraße in der Südstadt sind nun fertig saniert.

Foto: Christiane Dase

Straßenzug und die Wohnhäuser 20 bis 30 der Peiner Heimstätte auf der Pfingststraße in der Südstadt sind nun fertig saniert. Foto: Christiane Dase

Es ist das Abschlussprojekt der bereits im Jahr 2009 gestarteten „Südstadt-Sanierung“ durch die Peiner Heimstätte, Stadtwerke, Stadtentwässerung und die Stadt Peine: Jetzt ist auch die Umgestaltung der Wohnhäuser 20 bis 30 der Peiner Heimstätte an der Pfingststraße abgeschlossen. „Damit ist das Wohngebiet eine Perle in der Südstadt“, findet Peines 1. Stadtrat Hans-Jürgen Tarrey.

Bei der Gestaltung der Häuser habe man sich an den früheren Arbeiterwohnungen der Stahlwerke orientiert, erklärt Hochbauamtsleiter Henning Schulz: Die Fenstersprossen etwa haben die ursprüngliche Teilung. Ein modernes, neues Element sind, so Henning, die „zurückhaltend gestalteten Briefkästen mit Beleuchtung“, die Häuser an der Südseite haben Balkone bekommen. Auch im Inneren sei einiges geschehen: „Dort wurden die alten Gasetagenheizungen saniert“, so Henning.

Neben den Häusern wurde auch der Straßenzug seit März grunderneuert. Knapp 100 Quadratmeter Pflaster wurden dort neu verlegt, rechnet Susanne Mehnert, Projektleiterin beim Tiefbauamt vor – der Kanal- und Straßenbau hatte bereits im März begonnen. In dieser Zeit sind auch die neue Straßenbeleuchtung, Containerplätzen und Pflanzinseln entstanden. Die Einmündungsbereiche um die neun Hauseingänge sind jetzt stufenlos und damit barrierefrei.

Karl-Heinz Linnert, Geschäftsführer der Peiner Heimstätte, sieht die Sanierung auch als „Belohnung für langjährige Mieter“. Schlaglöcher seinen von den Straßen verschwunden, alles sei wohnlicher geworden – für Linnert „ein Ort, an dem sich die Bewohner der Heimstätte wohlfühlen können“.

Fakten:

Das kostete die Sanierung

Gut 200 Wohnhäuser der Peiner Heimstätte sind in den vergangenen acht Jahren für 5,45 Millionen Euro saniert worden. Etwa eine Million Euro hat die Sanierung der Häuser auf der Pfingststraße 20 bis 30 in diesem Jahr gekostet, weitere 332 000 Euro die Baumaßnahmen an der Straße. Die Peiner Heimstätte und die Stadt tragen die Kosten anteilig. Finanzielle Unterstützung gibt es zudem durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“, an dem sich auch Bund und Land beteiligen.

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