120 Teilnehmer beim Workshop „Gemeinde starkmachen“

Groß Lafferde  Die insgesamt zwölf Informationsrunden richteten sich vor allem an Kirchen- und Kapellenvorstände des Kirchenkreises Peine.

Großes Interesse hatten die Teilnehmer an dem Workshop Referentin Janette Zimmermann (links) führte in die Thematik ein.

Foto: Udo Starke

Großes Interesse hatten die Teilnehmer an dem Workshop Referentin Janette Zimmermann (links) führte in die Thematik ein. Foto: Udo Starke

Kinder- und Jugendarbeit, Kirchen übermorgen - wohin steuert die Gemeinde?, Kirche und ihr Geld, Ehrenamt und Öffentlichkeitsarbeit - mit diesen und weiteren Themen beschäftigten sich am Wochenende rund 120 Teilnehmer, inklusive Referenten, beim Workshop im evangelischen Gemeindehaus an der Bernwardstraße in Groß Lafferde.

Die Themenpalette stand unter dem Motto „Gemeinde starkmachen“. Die insgesamt zwölf Informationsrunden richteten sich vornehmlich an die Kirchen- und Kapellenvorstände des Kirchenkreises Peine. „Die Workshops sollen die Wichtigkeit der Gemeinde untermauern. Deshalb kamen Experten zu Wort, die ausführlich die verschiedenen Bereiche ansprachen“, bilanzierte Burkhard Rothermund, Diakon für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Stark frequentiert war dabei vor allem der Workshop Kinder- und Jugendarbeit - ihr Stellenwert und wie man etwas in Bewegung setzen kann. Die Veranstaltung solle auch als Forum dienen, um aufzuzeigen, wo der Schuh drücke, so Rothermund. Sein Fazit: „Der Info-Tag wurde gut angenommen. Das sieht man an den zufriedenen Gesichtern.“

Das bestätigte auch Marina Meyer aus Rosenthal: „Die Problematik ist in allen Gemeinden ähnlich. Man muss versuchen, die Menschen zu motivieren und sie mit Hilfe von Gottesdiensten an kirchliche Themen heranführen. Das ist heute ein guter Auftakt, um sich auszutauschen und Erfahrungswerte weiterzugeben, wie etwas am besten zu handhaben ist.“

Bevor es indes gezielt in die Workshops ging, hielt Albert Wieblitz, Pastor und Leiter der Arbeitsstelle Ehrenamt, ein Impulsreferat. Er gratulierte den Kirchenvorstehern zu ihrem Amt. „Es ist ein gutes, schweres und vertrauensvolles Amt. Es ist das zentrale Leitungsamt der Kirchengemeinden. Sie haben es in den kommenden sechs Jahren in der Hand, wie sich ihre Gemeinde entwickelt.“ Der Kirchenvorstand sei dabei kein Hilfsgremium, sondern gewinne an Bedeutung, wenn er seine eigene Bedeutung wahrnehme.

Das Treffen in Groß Lafferde soll aber nur der Anfang gewesen sein. Man plane, laut Rothermund, weiterführende Seminare, in denen man noch gezielter und detaillierten auf die verschiedenen Themen eingehen könne. Angesprochen werden sollen dann auch die Gestaltung der Gemeindebriefe, die Schaufenstergestaltung sowie Fragen rund um die Friedhofskultur.

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