Traumhaftes Herbstwetter für Woltorfer Hubertusjagd

Woltorf  Eileen Keunecke sicherte sich am Sonntag den begehrten Fuchsschwanz. Bei der Hubertusjagd des Reit- und Fahrvereins Woltorf und Umgebung.

Seit zehn Jahren werden die Wetterbedingungen bei der Hubertusjagd protokolliert. „So einen tollen Tag wie heute haben wir aber noch nie gehabt“, freute sich der Vorsitzende des Klubs, Ekkehard Kobow. Als Jagdleiter fungierte Jens Bosse. Für die Sicherheit und für eventuelle Erste Hilfe bei Stürzen waren Sanitäter vor Ort.

Kobow begrüßte am Sonntag auf Böker‘s Wiese in Woltorf 22 junge und erfahrene Reiter zu der traditionellen Veranstaltung, die 15 Kilometer über Felder und Waldwege führte. Gestartet wurde in diesem Jahr in zwei Gruppen, den sogenannten Feldern. Warum? Es waren auch zahlreiche Anfänger dabei, auf die eine nicht so anspruchsvolle Strecke wartete. „Sie konnten aber mussten keine Hindernisse nehmen im Gegensatz zu den erfahrenen Reitersleuten“, machte Kobow deutlich. Die Hindernisse waren naturnah angelegt und bestanden vorrangig aus Strohballen, die mit einer Holzstange verbunden waren.

Der Vorsitzende bedankte sich bei den Landwirten, die ihre Felder rund um Böker’s Wiese für die Veranstaltung zur Verfügung stellten.

„Auch die zahlreichen Zuschauer kommen auf ihre Kosten, denn vor ihren Augen geht es abschließend rasant um die Fuchsjagd“, sagte Kobow. Der Vorjahressieger trage dabei den Fuchsschwanz auf der rechten Schulterhälfte. Die Reiter müssten geschickt versuchen, die Trophäe an sich zu nehmen. Wem das Kunststück gelingt, ist schließlich Sieger.

Anschließend saß man noch in geselliger Runde zusammen. Für Zuschauer und Teilnehmer ist die Hubertusjagd ein kleines Herbstfest mit Gegrilltem und Getränken. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Bläsergruppe Peine Ost.

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