Nach Tod einer Küsterin wertet Polizei Spuren aus

Braunlage  Eine Küsterin ist in einer Kirche in Braunlage getötet worden. Die Polizei wertete am Sonntag Spuren aus. Die 48-Jährige war am Samstag im Keller einer katholischen Kirche gefunden worden. Die Frau wurde umgebracht.

Die Küsterin der katholischen Kirche "Zur Heiligen Familie" in Braunlage ist im Keller der Kirche gefunden worden.

Foto: Stefan Rampfel

Die Küsterin der katholischen Kirche "Zur Heiligen Familie" in Braunlage ist im Keller der Kirche gefunden worden. Foto: Stefan Rampfel

Einzelheiten zu der Tat wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen. Nach einem Bericht auf der Online-Seite des NDR Niedersachsen war die Frau verheiratet und Mutter von zehn Kindern.

Ermittelt wird nach Polizeiangaben im persönlichen Umfeld des Opfers. Ein Sondereinsatzkommando überprüfte im Laufe des Samstages zwei Wohnungen. Am Sonntag wurde nach NDR-Angaben auch ein Suchhund eingesetzt. Wie die Frau zu Tode kam, ist allerdings noch nicht bekannt. Zusammen mit Rechtsmedizinern der Medizinischen Hochschule Hannover wurden am Tatort umfangreiche Spuren gesichert. Weitere Details wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft nicht nennen.

Der Gemeindepfarrer berichtete dem NDR, dass sich die Küsterin vor allem für die Ökumene eingesetzt habe. Sie war nach diesen Angaben auch Vorsitzende des Pfarrgemeinderates und Lektorin.

Küster sind eine Art Hausmeister für Kirchengebäude und bereiten auch die religiösen Zeremonien vor und nach. Sie kümmern sich unter anderem um die Kerzen, den Blumenschmuck, die Glocken oder auch die liturgischen Gefäße und Gewänder. (dpa)

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