Skelett in Australien von deutscher Rucksacktouristin?

Sydney  Die vor gut zwei Jahren in einem Wald in der Nähe von Sydney gefundenen Knochen könnten die sterblichen Überreste einer deutschen Rucksacktouristin sein.

Mit diesem Phantombild sucht die australische Polizei nach Hinweisen im Fall der Gebeine, die vor gut zwei Jahren in einem Wald in der Nähe von Sydney gefunden wurden. Die Knochen könnten die sterblichen Überreste einer deutschen Rucksacktouristin sein.

Foto: Handout: WA Police

Mit diesem Phantombild sucht die australische Polizei nach Hinweisen im Fall der Gebeine, die vor gut zwei Jahren in einem Wald in der Nähe von Sydney gefunden wurden. Die Knochen könnten die sterblichen Überreste einer deutschen Rucksacktouristin sein. Foto: Handout: WA Police

Die Polizei habe neue Informationen, dass die Frau in den zehn Jahren vor dem Fund des Skeletts in dem Weinanbaugebiet Margaret River gearbeitet haben könnte, berichtete der australische Fernsehsender ABC am Samstag. Am Freitag hatte die Polizei um die Hilfe der Öffentlichkeit gebeten und ein Phantombild der Frau veröffentlicht. Die Knochen zeigen den Angaben zufolge Spuren von Verletzungen. Das Skelett wurde im August 2010 entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Fraú in den zehn Jahren davor umkam.

Das Alter der Frau wird zum Todeszeitpunkt auf 13 bis 25 Jahre geschätzt. Die Polizei hatte ihr den Beinamen «Engel» gegeben, weil in der Nähe des Fundorts auch ein T-Shirt mit der Aufschrift «Angelic» («engelsgleich») entdeckt wurde. Im gleichen Wald etwa 100 Kilometer südwestlich von Sydney hatte einst der Serienmörder Ivan Milat sieben Rucksacktouristen getötet, darunter drei junge Deutsche. Er wurde aber schon 1996 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Polizei schließt daher aus, dass der «Engel» ein weiteres Opfer Milats war. Allerdings gehen manche Ermittler davon aus, dass Milat Mittäter hatte. (dpa)

Pressemitteilung der Polizei

ABC-Bericht

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