DFB und Nordrhein-Westfalen kooperieren bei Fan-Sonderzügen

Düsseldorf  Sonderzüge sollen Risiko von Fußball-Auseinandersetzungen verringern.

Das Archivbild zeigt den 34. Spieltag der Fußball Bundesliga 2011/2012. Nach dem Spiel genen den FC Bayern randalierten Köln-Fans im Stadion.

Foto: dpa

Das Archivbild zeigt den 34. Spieltag der Fußball Bundesliga 2011/2012. Nach dem Spiel genen den FC Bayern randalierten Köln-Fans im Stadion. Foto: dpa

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn treiben ihr Projekt „Fan-Sonderzüge“ voran. Demnach wollen Land und DFB in der neuen Bundesligasaison mehr zusätzliche Züge zu den Spielen bereitstellen. Diese Züge zu Spielorten außerhalb Nordrhein-Westfalens fahren ohne weitere Stopps vom Zusteigebahnhof zum Spielort. Die Möglichkeit des Aufeinandertreffens rivalisierender Fangruppen werde so reduziert. Damit sinke auch das Risiko von Auseinandersetzungen der Anhänger bei An- und Abreise, hieß es in einer Mitteilung vom Freitag.

Bereits am ersten Spieltag der neuen Saison wird ein „länderübergreifender Fußballzusatzzug“, so die amtliche Bezeichnung, die Fans von Schalke 04 am 23. August zum Spiel nach Hannover bringen. Fest eingeplant ist auch schon ein Zug nach Wolfsburg, wo am 21. September Bayer Leverkusen zu Gast ist.

Der DFB beteiligt sich an dem laufenden NRW-Projekt mit 155 000 Euro. Das Land hatte bereits 160 000 Euro bereitgestellt. DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Projektpartner ist die Deutsche Bahn, die die Züge zur Verfügung stellt.

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