Wulff-Affäre - Weil kritisiert McAllister
2012-02-13T21:22:15+0100Braunschweig Ministerpräsident David McAllister soll seine „Verschleierungstaktik“ in der Wulff-Affäre beenden. Das hat SPD-Landeschef Stephan Weil gefordert.
„Der Ministerpräsident muss endlich reinen Tisch machen“, sagte Weil unserer Zeitung. Es müsse geklärt werden, ob eine Bürgschaft des Landes an eine Briefkastenfirma gegangen sei. Dies sei ebenfalls erst durch Presserecherchen bekannt geworden. Die Film-Firma des Wulff-Freundes David Groenewold war in Hannover auf der „Expo-Plaza“ des Messegeländes eingetragen.
McAllister sei zudem schon als CDU-Fraktions- und Parteichef eng mit dem „Club 2013“ verbunden gewesen. „Das ist offenbar ein CDU-Spendensammelverein, der im Gegenzug für Spenden Zugang zu Regierungsmitgliedern gewährt“, sagte Weil. „Der Ministerpräsident muss aus der Wagenburg“, forderte Weil, SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl 2013. Zur Frage eines Rücktritts sagte Weil: „Das muss der Bundespräsident selbst entscheiden.“


