FDP sucht vor der Wahl in Niedersachsen Nähe zur CDU
Hannover Niedersachsens FDP hält gemeinsame Wahlkampfauftritte mit CDU-Spitzenpolitikern für möglich. Die CDU distanziert sich von solchen Plänen.
Ob dies sinnvoll sei, hänge von der Dynamik des Wahlkampfs ab, sagte FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.). „Wir stehen nach zehn Jahren gemeinsamer Regierungsarbeit auch gemeinsam für eine erfolgreiche Bilanz. Darauf könnte man auch im Wahlkampf noch stärker aufbauen“, sagte der amtierende Umweltminister.
Erwogen werden in der FDP gemeinsame Auftritte von Parteichef Philipp Rösler, der aus Niedersachsen kommt, und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kurz vor der Wahl am 20. Januar.
CDU-Generalsekretär Ulf Thiele wies solche Überlegungen zurück. Der Wahlkampf sei seit Wochen vorbereitet, sagte er der Zeitung. Es gebe diese gemeinsamen Wahlkampfauftritte nicht, und es habe dazu keine Anfragen gegeben.
Die CDU werde im Wahlkampf auch Unterschiede zur FDP deutlich machen, wie etwa in der Diskussion um verbindliche Lohnuntergrenzen für faire Löhne, sagte Thiele. Die CDU sei optimistisch, dass die FDP aus eigener Kraft in den Landtag einziehen werde. dpa

