Eintracht verliert 0:3 in München

Fußball-Zweitligist TSV 1860 München hat seinen Aufwärtstrend auch zu Beginn der Rückrunde fortgesetzt. Zum Auftakt des 18. Spieltages bezwangen die „Löwen“ am Freitag Aufsteiger Eintracht Braunschweig mit 3:0 (1:0) und blieben damit auch im vierten Spiel hintereinander ohne Niederlage.

Stefan Aigner (32. Minute), Djordje Rakic (58.) und Routinier Benjamin Lauth (65.) machten vor 16.400 Zuschauern den Sieg perfekt. Braunschweig musste nach zuletzt zwei Siegen einen Rückschlag hinnehmen.

Mit viel Selbstbewusstsein starteten die Gäste in die Partie. Braunschweig dominierte und kam wiederholt gefährlich vor das Tor von 1860-Keeper Gabor Kiraly. Doch die Niedersachsen scheiterten immer wieder an ihrer Abschlussschwäche.

Besser machten es die Hausherren, die eiskalt ihre Gelegenheiten nutzten. Erst sorgte Aigner für die glückliche Führung, dann legten Rakic und Lauth zum Endstand nach.

Zu den weiteren Begegnungen: Das Überraschungsteam des SC Paderborn lässt im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga nicht locker. Zum Auftakt des 18. Spieltages bezwangen die Ostwestfalen am Freitagabend Hansa Rostock mit 2:0 (1:0) und verdarben Hansas neuem Coach Wolfgang Wolf den Einstand beim Ostsee-Club. Tief im Tabellenkeller steckt auch der Karlsruher SC fest, der beim MSV Duisburg mit 1:3 (0:1) verlor und damit schon seine vierte Niederlage in Serie einstecken musste.

„Ich bin absolut überzeugt, dass wir das hinbekommen können“, hatte Wolf vor seiner ersten Partie für Rostock seinen Mannen Mut gemacht. Doch nach dem Anpfiff lief es wie so oft: Mit einem feinen Freistoß brachte Alban Meha (17. Minute) die Hausherren in Front. Kurz vor der Pause hatte Rostock Glück, als Paderborns Markus Krösche einen Foulelfmeter (44.) an den Pfosten setzte.

Den Gästen war vor dem Tor die Verunsicherung deutlich anzumerken. Eiskalt agierte dagegen Paderborn: Nick Proschwitz traf mit seinem elften Saisontor (51.) zur Entscheidung. „Wir glauben ganz stark an unsere Qualitäten“, sagte SC-Coach Roger Schmidt. „Mit dem Selbstvertrauen gehen wir in die Spiele und bringen sie nach Hause.“ Zerknirscht war Wolf: „Vom Auftreten her, vom Willen her, von der Körpersprache her bin ich zufrieden - mit dem Ergebnis nicht. Aber wir lassen den Kopf nicht hängen.“

Nichts zu holen gab es auch für Karlsruhe: In Duisburg gerieten die Gäste nach einem Patzer von Keeper Dirk Orlishausen früh durch ein Tor von Goran Sukalo (3.) in Rückstand. Nach der Pause trafen Emil Jula (57.) und Daniel Brosinski (71.) für den MSV. Bogdan Müller konnte für die harmlosen Gäste nur verkürzen (59.). Am Ende stand die vierte Niederlage in Serie für den KSC, der auch unter Trainer Jörn Andersen nicht aus dem Tabellenkeller kommt.

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