Wolfenbüttel und Helmstedt wollen Modellregion werden
Wolfenbüttel Die Landkreis Wolfenbüttel und Helmstedt haben sich beim Land als „Modellregion Mobilität im ländlichen Raum“ beworben.
Die Landkreis Wolfenbüttel und Helmstedt haben sich beim Land als „Modellregion Mobilität im ländlichen Raum“ beworben. Wolfenbüttel ist bei diesem Projekt federführend. Ein Antrag zur Anerkennung als Modellregion liegt derzeit dem Land zur Begutachtung vor.
Christiana Steinbrügge hat für den Landkreis die Bewerbung formuliert. Ziel sei es, so Steinbrügge, die Mobilität im ländlichen Raum zu erhalten und zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Erreichbarkeit von Bildungsangeboten, Gesundheitsversorgung, sozialen und Nahversorgungsangeboten.
Im Vordergrund stehe die Erprobung flexibler beziehungsweise gemeinschaftlich organisierter Mobilitätsformen und flankierender Informations- und Beteiligungsangebote. Erste Ansätze gebe es im Landkreis bereits, etwa den geplanten Bürgerbus in Schladen oder Anrufsammeltaxis in Dettum als Alternativen zum bestehenden Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Insgesamt gelte es, so die Berichterstatterin, ein „besseres Mobilitätsmanagement aufzubauen“.
Mit der Bewilligung des Antrages rechnet der Landkreis noch in diesem Jahr. Der Projektzeitraum zur Entwicklung flexiblerer Bedienformen im ÖPNV soll bis Ende 2014 gehen.
Im Blickpunkt der Studie sollen insbesondere die Mobilitätsbedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Senioren stehen, so Steinbrügge, die bei der Erarbeitung der Studie zur Mobilität im ländlichen Raum zudem Verknüpfungsmöglichkeiten mit den Bereichen Tourismus, Naherholung und Kultur sah.
Die Finanzierung des Projektes setzt sich aus einer Zuwendung des Landes Niedersachsen in Höhe von 203 000 Euro sowie Eigenmitteln in Höhe von 76 000 Euro zusammen. Der Kreistag entscheidet über das Projekt am 17. Dezember.
