Tafel des DRK liefert jeden Monat 18 Tonnen Lebensmittel aus
Wolfenbüttel Das DRK wehrt sich gegen Vorwürfe, verschimmelte Ware auszugeben. Lebensmittel würden doppelt kontrolliert, sagt Bereichsleiter Horst Rimke.
Rund 10 000 Euro wende das Rote Kreuz jeden Monat für den Tafel-Betrieb auf. Finanziert würden davon eine Sortierung auf dem Gelände Am Exer, der Laden an der Harzstraße sowie eine Ausgabestelle in Schladen. Der größte Kostenfaktor sei das Personal. „Wir haben 35 Mitarbeiter“, berichtet Rimke. Das Gros bestehe aus Personen, die an den ersten Arbeitsmarkt herangeführt werden sollen. Die meisten arbeiteten Teilzeit.
Nach Auskunft von DRK-Präsidiumsmitglied Horst Kiehne holen die Beschäftigten die Lebensmittelspenden in Supermärkten und bei verschiedenen Bäckern ab – pro Monat etwa 18 Tonnen. Die Geschäfte befänden sich in Stadt und Kreis Wolfenbüttel sowie in Braunschweig und Salzgitter. Per Lieferfahrzeug würden alle Waren zunächst in das Lager Am Exer gebracht.
Rimke: „Sie werden dort fachgerecht kontrolliert, gelagert und rausgegeben. In den Ausgabestellen erfolgt dann noch eine weitere Prüfung.“ Kiehne berichtet: „Wir betreiben die Tafel seit sechs Jahren. Bislang hat es noch keine Beschwerden gegeben, dass Ware verschimmelt gewesen sein soll.“ Wie berichtet, hatten einige Kunden der Außenstelle Schladen nach dem Rauswurf Rita Hottendorfs gegenüber unserer Zeitung die Qualität der Waren moniert. Das DRK vermutet nun, enttäuschte Hottendorf-Sympathisanten beabsichtigten auf diese Weise, den Tafel-Betrieb zu stören.
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