Rettung der Asse-Bäder in Sicht
Wolfenbüttel Es gibt Chancen, dass die beiden von einer Schließung bedrohten Freibäder in Remlingen und Denkte 2013 wieder geöffnet werden können.
Es gibt Chancen, dass die beiden von einer Schließung bedrohten Freibäder in Remlingen und Denkte 2013 wieder geöffnet werden können, räumte am Montag Asse-Samtgemeindebürgermeisterin Regina Bollmeier ein. .Bollmeiers Plan, der am 27. November im Bauausschuss der Samtgemeinde und am 18. Dezember im Samtgemeinderat beraten werden soll, sieht vor, dass für jedes Bad ein Zuschuss von 50 000 Euro vorgesehen wird. Die restlichen noch erforderlichen etwa 30 000 Euro sollen durch Spenden, Personaleinsparungen durch interkommunale Zusammenarbeit, mehr Eigenleistung der Fördervereine sowie ein gemeinsames Beschaffungswesen der ILE-Gemeinden mit Schwimmbädern gestemmt werden.
Die Samtgemeindebürgermeisterin ist optimistisch: „Ich sehe Einsparmöglichkeiten, so dass wir unsere Auflagen erfüllen können und dennoch die Bäder halten können.“ 2013 sieht sie als Probejahr an, ob man mit 50000-Euro-Zuschüssen auskommen kann.
Bisher fallen Bäder unter die freiwilligen Leistungen einer Kommune. Da die Samtgemeinde Asse laut Zukunftsvertrag mit dem Land ihre freiwilligen Leistungen von bisher 4 auf 2,5 Prozent der laufenden Haushaltsausgaben (entspricht etwa 110 000 Euro) reduzieren muss, muss sie bei den beiden Bädern, die zusammen 160 000 Euro Zuschussbedarf haben, oder bei der Jugendpflege sparen.



