Osteoporose setzt immer mehr Menschen zu
Wolfenbüttel Immer mehr Menschen leiden unter Knochenschwund. Zum Weltosteoporosetag machte die Wolfenbütteler Selbsthilfegruppe auf die Krankheit aufmerksam.
Betroffen seien vor allem ältere Menschen, sagte Gruppenleiterin Gerlinde Ohm während . „Bei Frauen fängt das mit 60 Jahren an, bei Männern mit 70“, weiß Ohm. Der Körper verbrauche sich, und sei im Alter schwächer.
Oft werde die Krankheit erst bemerkt, wenn sie weit fortgeschritten sei. Dann könne es zu Brüchen der Handgelenke, des Oberschenkelhalses oder von Wirbeln kommen, ohne dass es größere äußere Einwirkungen gegeben habe. „Bei manchen reicht es schon, dass sie stolpern, andere erleiden einen Bruch nach einem leichten Sturz“, sagt Ohm.
Die Stoffwechselerkrankung sei teils genetisch bedingt. Teils sei aber auch falsche Ernährung die Ursache. Dabei würden die Fehler bereits in jungen Jahren gemacht. Bis zum Alter von 30 Jahren baue der Körper Knochen auf. Um ihn richtig zu versorgen, gelte es viel, Calcium zu sich zu nehmen. Milch und Käse seien dafür wichtige Nahrungsmittel. Außerdem spiele Bewegung eine große Rolle. „Die Muskeln bauen die Knochen auf“, sagt Ohm.
Richtige Ernährung, Bewegung und Medikamente seien die drei Säulen einer Therapie.
Die Selbsthilfegruppe Osteoporose trifft sich einmal wöchentlich zu einer speziellen Gymnastik.
