Motorradfahrer starb auf Autobahn 395 bei Schladen
Wolfenbüttel Zu einem tödlichen Unfall kam es auf der Autobahn 395 bei Schladen im Kreis Wolfenbüttel. Ein Motorradfahrer starb, nachdem er ein vor ihm fahrendes Auto gerammt hatte.
Kurz nach 13 Uhr ist es laut Polizei am Samstag, 20. Oktober, zu der Kollision gekommen. Eine Zeugin berichtet, dass der Motorradfahrer sehr schnell auf der linken Spur Richtung Harz unterwegs gewesen sei. In der Nähe der Ausfahrt Schladen/Liebenburg sei es dann zu dem Unfall gekommen.
Mehr als 200 Kilometer pro Stunde soll der 43-Jährige aus Braunschweig gefahren sein, berichtet die Autobahnpolizei, die sich auf Zeugenaussagen beruft. Vor ihm habe eine 21-Jährige Golffahrerin aus Salzgitter ein Auto überholt. Etwa 160 Stundenkilometer sei sie schnell gewesen. Als sie den Überholvorgang bereits abgeschlossen hatte und auf die rechte Spur wechselte, habe sie einen heftigen Aufprall im Heck ihres Wagens gespürt. Den Motorradfahrer habe sie vorher nicht bemerkt.
Nach Auswertung der Spuren geht die Polizei davon aus, dass der Motorradfahrer stark bremste, und dabei stürzte. Sowohl er als auch das Motorrad seien dabei in den VW-Golf gekracht.
Der Verunglückte sei etwa 120 Meter über den Asphalt gerutscht, bevor er auf der Fahrbahnmitte zum Liegen kam. Er sei noch am Unfallort gestorben.. Die vier Insassen des VW Golf seien unverletzt geblieben.
Die Autobahn 395 Richtung Harz sei vier Stunden voll gesperrt gewesen. Der Verkehr wurde an der Ausfahrt Schladen/Liebenburg abgeleitet.
