Maroder Holzsteg in Linden wird abgerissen
Wolfenbüttel Der städtische Bauausschuss empfahl auf Vorschlag der Verwaltung, den Steg am Okerufer durch einen Weg zu ersetzen.
Der Holzsteg am Okeruferwanderweg in der Nähe der Firma MKN an der Lindenhalle beschäftigt die Stadt schon seit Jahren. Schon mehrfach musste er aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. „Auch derzeit kann trotz regelmäßiger Überprüfungen ein plötzliches Versagen einzelner Trageelemente nicht ausgeschlossen werden“, teilte Heinz-Dieter Licht vom Tiefbauamt dem Bauausschuss mit.
Licht hatte im Auftrag der Stadtverwaltung dem Ausschuss vorgeschlagen, den maroden Steg abzureißen und durch einen 40 Zentimeter hohen Damm mit einer wassergebundenen Decke zu ersetzen. Eine Reparatur des Stegs sei unwirtschaftlich. Außerdem gebe es bei diesem Bauwerk sehr viel Kontrollaufwand. Die Erhöhung des Weges um 40 Zentimeter sei an dieser Stelle erforderlich, um den Weg nicht durch eine Senke zu führen.
Die von ihm vorgeschlagene Lösung sei auch mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt worden, ergänzte Licht, der für seinen Vorschlag die Zustimmung des Bauausschusses erhielt. Nur die beiden anwesenden Vertreter der Grünen stimmten gegen den Abriss des etwa 37 Meter langen Holzsteges.
Lindens Ortsbürgermeister Willigert Ohmes begrüßte den Abriss und die Schaffung eines festen Weges: „Das ist wirklich eine nachhaltige Lösung.“
Etwa 30 000 Euro wird der Abriss des Steges und die Anlage des Weges kosten. Eine kurzfristige Ausführung ist vorgesehen. Witterungsbedingt könnte die bauliche Ausführung eventuell aber erst 2013 erfolgen, gab Licht abschließend zu bedenken.
