Kritiker fordert: Kornmarkt muss belebt werden
Wolfenbüttel Der Wolfenbütteler Wolfgang Köhler will sich weiter gegen die von der Verwaltung vorgelegten Pläne zur Umgestaltung des Kornmarkts engagieren.
Am Wochenende sammelte er Ideen und Unterschriften für Alternativen. Wie berichtet, will die Stadt den Kornmarkt zu einem Knotenpunkt für den Busverkehr ausbauen. Köhler lehnt dies ab. Zentraler Punkt solle besser der Bahnhof sein, wo künftig auch die Regiobahn halte. „Am Kornmarkt sollte es nur Bushaltestellen geben.“
Köhler möchte die Verantwortlichen anregen, neu über die Platzgestaltung nachzudenken. Er sagt: „Es wäre besser, die nördliche Seite des Kornmarkts wiederzubeleben.“ So könnte dort eine Flaniermeile mit Straßencafé entstehen. Zudem ist ihm daran gelegen, die historische Architektur stärker zur Geltung zu bringen.
Der Wolfenbütteler: „Am Holzmarkt ist die attraktive Neugestaltung schon gelungen. Wir fordern die Politiker auf, diesen Ansatz im Rahmen eines Zukunftskonzepts weiter zu entwickeln und den historischen Wert des Stadtbildes nicht leichtfertig zu verspielen.“
Das Sammeln von Unterschriften will Köhler bis Ende des Monats fortsetzen.

