Kreis will beim Klimaschutz Vorbild für die Bürger sein
Wolfenbüttel Im Kreisumweltausschuss wurde erstmals die Klimaschutzkonzeption des Landkreises Wolfenbüttel vorgestellt.
Große Einigkeit hatte geherrscht, als in mehreren Workshops unter Moderation der Firma merkWatt eine Klimaschutzkonzeption für den Landkreis Wolfenbüttel erarbeitet wurde. Moderator Jürgen Fuder lobte dann auch bei der Vorstellung der Konzeption im Kreisumweltausschuss den interaktiven Zielfindungsprozess, den er als „Wolfenbüttels speziellen Weg zum Klimaschutz“ umschrieb.
Das Besondere am Wolfenbütteler Weg sein die Einbindung der Politik gewesen. Andere Landkreise würden Agenturen beauftragen, ein Konzept zu erstellen. Beim Klimaschutz will der Landkreis Moderator und Vorbild zugleich sein, erklärte der Umweltausschussvorsitzende Uwe Lagosky (CDU).
Konkret hat sich der Landkreis zum Ziel gesetzt , die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent der heutigen CO2-Emissionen zu senken. Dieses Ziel soll erreicht werden durch die Kombination aus 58 Prozent Energieeinsparung und 42 Prozent Produktion erneuerbarer Energien. Dazu gehört laut Fuder auch der teilweise Ersatz von heutigen Energieträgern – insbesondere in den Bereichen Wärme und Verkehr – durch Strom.
In den Workshops wurden auch konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet und auf ihre Umsetzungsqualität hin untersucht.
Die Klimaschutzkonzeption des Landkreises wurde schließlich einstimmig angenommen.


