Geheimnis um Tanker Wolfenbüttel fast gelöst
Wolfenbüttel Der Aufruf in unserer Zeitung erbrachte wichtige Informationen zum Tanker Wolfenbüttel.
Das Rätsel um den Tanker Wolfenbüttel, von dem der Wolfenbütteler Hobbyhistoriker Dietmar Dolle eine Ansichtskarte bei Ebay ersteigert hat, ist fast gelöst. Nach dem Aufruf in unserer Zeitung vom 5. Oktober meldeten sich mehrere Personen, die Informationen zu dem Tanker Wolfenbüttel geben konnten.
So schrieb uns Nils Kallmeyer, der Mitglied bei www.forum-schiff.de ist: „Es gab einen Tanker Wolfenbüttel, der 1964 bei Ernst Menzer in Geesthacht gebaut worden ist. Der Eigner war Hamburger Lloyd Tietjens + Co.“ 1970 sei das Schiff auf 79,6 Meter verlängert worden. Es habe dann 1000 Tonnen transportieren können. In den 1990er-Jahren sei das Schiff, das mehrmals umbenannt worden sei, nach Außerbetriebnahme in Holland verschrottet worden.
Die Hamburger Privatreederei existiert nicht mehr. Letzter Direktor sei Jürgen Tiedtke gewesen, der jetzt in Lörrach wohnt. Von diesem Direktor wollten wir nun wissen, ob das Schiff Wolfenbüttel wirklich nach der Lessingstadt benannt worden sei oder nach Busenwurth, Ortsteil Wolfenbüttel, in der Gemeinde Meldorf im Kreis Dithmarschen. Dort wohnen auch einige Reeder. Tiedke war am Dienstag jedoch telefonisch nicht erreichbar, so dass diese Frage noch offen ist.
