Ein Cocktail aus Folk, Rock und Blues
Wolfenbüttel Zum achten Mal hatte der Kulturverein bluenote mit Horst Krups an der Spitze eingeladen, um an den 2005 gestorbenen Musiker Chris Jones zu erinnern.
Serviert wurde dem Publikum ein bunter musikalischer Cocktail mit den Zutaten Folk, Rock, Blues, Swing und Akustik.
Erneut war es bluenote gelungen, eine ganze Palette von Spitzenmusikern zu engagieren. „2005 waren die Einnahmen dafür gedacht, Chris’ Krankenhauskosten zu bezahlen. Noch während der Organisation starb der einmalige Musiker in Northeim an Krebs“, blickte Krups bei der Begrüßung noch einmal zurück. Jones sei einer der begabtesten und vielseitigsten Gitarristen seiner Zeit gewesen, meinte Krups. Bereits im Alter von zwölf Jahren habe er die „Sonata in D” komponiert und sei dafür in den USA als „Jungkomponist des Jahres” ausgezeichnet worden.
Seit dem Konzert 2005 finden sich nun einmal im Jahr immer mehr Freunde und Bewunderer von Chris Jones zusammen, um an ihn und seine Musik zu erinnern. So wuchs dieses Konzert inzwischen zu einem zweitägigen Festival heran.
Die Liste der teilnehmenden Musiker war erneut lang. Einen weiten Weg hatte nicht nur die „Lacy Younger Band“ zurückgelegt. Die Musiker kamen aus San Diego und Oceanside (USA) angereist. Die beiden Gitarristen der Rock-Band sind die Brüder von Chris Jones, Jon und Benjamin. Auch die Gruppe „Jon Jones & Friends“ sorgte gleich zu Beginn für einen rasanten Auftakt und spielte sich in die Herzen der Besucher. Ein echter musikalischer Kracher war das Duo „Blaney & Heuer”. Mit rassigem Tempo auf der Mundharmonika und Gitarre sowie rauhem Gesang überzeugten die beiden Musiker.
Zu den weiteren Künstlern zählten unter anderem Wulli Wullschläger & Sonja Tonn, Götz Bornemann, Mathew James White, Christoph Schellhorn, Julian Dawson, It’s M.E., Darin D’ Onofrio, Paul Joses & Stefan Kiessling, Slavko & Filip Hilvert, Brixelenz und Tom Ripphahn.
