Eilumer Kindergarten Regenbogen besteht 25 Jahre
Wolfenbüttel Seit 25 Jahren gibt es den Kindergarten Regenbogen in Eilum. Auf eine Feier verzichtete die Einrichtung. Stattdessen unternahm sie einen Ausflug.
Der Kindergarten wurde 1987 von Eltern gegründet und hatte zunächst in einer Privatwohnung in Ampleben seinen Platz. Ein halbes Jahr später zog er in die ehemalige Dorfschule nach Eilum, wo er auch jetzt noch seinen Sitz hat.
„Anfänglich wurden maximal zwölf Kinder betreut. Darunter auch welche, die unter einem Jahr alt waren. Das erhöhte sich später auf 15 Kinder, dann aber ab drei Jahre“, erinnert sich Angela Franke vom Kindergarten. Durch eine räumliche Erweiterung konnten ab 1996 dann 25 Plätze angeboten werden. „Als wir im Jahr 2000 der erste Integrationskindergarten in der Samtgemeinde wurden, reduzierten sich die Plätze auf jetzt 20“, so Franke. Die Kinder werden von zwei ausgebildeten Erzieherinnen, einer Heilerziehungspflegerin und einem Jahrespraktikanten betreut.
Nach Aussage von Angela Franke und Catrin Singethan erfreue sich der Kindergarten großer Beliebtheit. „Wir sind viel draußen, haben einen großen musikalischen Schwerpunkt und das Thema Tiere nimmt bei uns ebenfalls einen hohen Stellenwert ein“, so Singethan. Trotz Zeiten mit geburtenschwachen Jahrgängen habe man am Kindergarten immer etwas gemacht. Insbesondere durch die Eckensberger-Stiftung, die Jägermeister-Stiftung und die Kroschke-Stiftung habe man in der Vergangenheit viele bauliche Neuerungen umsetzen können. „Schließlich müssen gute Angebote sein. Eltern bringen ihre Kinder dorthin, wo alles stimmt“, sagt Franke.
Sie verwies in dieser Hinsicht auch die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und auch Großeltern. „Viele Sachen stehen und fallen mit der Elternbereitschaft. Bei uns läuft es prima, und das ist ein Erfolgsrezept für einen Kindergarten auf dem Lande“, meint Angela Franke.
Um auch für die berufstätigen Eltern attraktiv zu bleiben, wurden die Öffnungszeiten von 8 bis 13 Uhr ergänzt. „Längere Öffnungszeiten vom Kindergarten an sich lohnen sich nicht. Wir haben aber eine Tagesmutter, die vor und nach der regulären Zeit Kinder betreut“, sagt Catrin Singethan.
