Die Stadt empfing neu Eingebürgerte im Ratssaal
Wolfenbüttel 55 Wolfenbütteler aus 16 Nationen haben die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Die Stadt lud sie zu einer kleinen Feier in den Ratssaal ein.
Sie hätten eine Menge nicht immer einfache formale Dinge hinter sich bringen müssen, meinte Bürgermeister Thomas Pink während seiner Begrüßungsrede. Eine neue Staatsbürgerschaft heiße immer auch, ein Stück Vergangenheit und Identität aufzugeben. Das sei, so Pink, jedoch eine gute Entscheidung gewesen. Denn sie lebten, so der Bürgermeister weiter, in einer tollen Stadt und in einer starken Demokratie. Die Staatsbürgerschaft sei ein Bekenntnis zum Staat und zu seiner Demokratie.
Der Bürgermeister ermunterte die neu Eingebürgerten, die Stadt und die Gesellschaft mitzugestalten. In Wolfenbüttel gebe es viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und sich wohlzufühlen. Auf die europaweiten Möglichkeiten wies Hans-Joachim Heuer vom Sozialministerium hin. Es gebe nunmehr neue rechtliche Möglichkeiten, ausländische Bildungsabschlüsse anzuerkennen. Das Wahlrecht, das die neuen Staatsbürger nun hätten, sei eine weitere Gestaltungsmöglichkeit. Außerdem hätten sie nun als EU-Bürger auch das Recht in der gesamten EU etwa ein Gewerbe auszuüben.

