Der alten Stadt eine nachhaltige Zukunft gegeben
Wolfenbüttel Bis Ende 2014 müssen alle Sanierungsmaßnahmen in der Wolfenbütteler Innenstadt abgeschlossen sein. Dann endet das Städtebauförderungsprogramm.
Fast 40 Jahre hat die Stadt Wolfenbüttel von Städtebaufördermitteln profitiert. Die Bilanz, auch wenn sie derzeit zwei Jahre vor dem Ende noch eine Zwischenbilanz darstellt, ist beeindruckend: 607 Wohneinheiten und 58 Gewerbeeinheiten wurden modernisiert.
235 Sanierungsverträge wurden bisher abgeschlossen, davon sind 225 bereits erfüllt. 10 Sanierungsmaßnahmen laufen derzeit noch, etwa in der Kreuzstraße, am Holzmarkt und in der Krummen Straße. Die Gesamtinvestitionen betrugen laut zuständigem Verwaltungsmitarbeiter Horst Hämmerli bisher 127,9 Millionen Euro.
Kurzer Rückblick: Als Anfang der 70er-Jahre die deutschen Innenstädte zu veröden drohten, beschloss die Bundesregierung mit einem Städtebauförderungsgesetz dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Auch in Wolfenbüttel machte man sich damals Gedanken um die hauptsächlich aus Fachwerkhäusern bestehende Innenstadt.
Horst Hämmerli war von Anfang an als zuständiger Vertreter der Stadt dabei: „Die damals festgelegten Sanierungsziele beinhalteten neben der Erhaltung des Stadtbildes vor allem die Verbesserung der Wohnverhältnisse und des Wohnumfeldes.“
Die Attraktivität der Altstadt sollte erhöht werden. Das Ziel wurde erreicht. So stellte der damalige Bürgermeister Axel Gummert bereits zum 25-jährigen Jubiläum der Stadtsanierung fest: „Die Städtebauförderung hat nachhaltig dazu beigetragen, das Leben in Wolfenbüttel so überaus attraktiv werden zu lassen.“
Viele Häuser wurden vorbildlich und nachhaltig saniert. „Bisher ist kein Haus bereits zum zweiten Mal saniert worden“, weiß Hämmerli.
Mit dem gerade in der Erarbeitung befindlichen Innenstadtentwicklungsprogramm gilt es nun, der Stadt weiterhin ihren einzigartigen Flair zu lassen und sie dennoch zukunftsträchtig zu gestalten, stellte Bürgermeister Thomas Pink zu Beginn der Arbeitsphase fest.


