Das Parken auf dem Harztorplatz wird wieder erlaubt
Wolfenbüttel Wolfenbüttels Bauausschuss stimmte mit Mehrheit der Freigabe des Parkens auf dem Harztorplatz zu.
„Wir wollen das Parken auf dem Harztorplatz legalisieren“, erklärte Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink im städtischen Bauausschuss. „Das ist eine reine Realitätsanpassung“, erklärte SPD-Ratsherr Willigert Ohmes.
Der 1993 umgebaute Platz wird seit Monaten insbesondere in den Abendstunden gern als innerstädtische Parkfläche angesehen, obwohl die Beschilderung ein Parken dort nicht zulässt. Die Stadtverwaltung habe mit ihrem Stadtordnungsdienst nicht die personellen und zeitlichen Möglichkeiten, um die Einhaltung der dort gültigen eingeschränkten Haltverbotszone zu überprüfen, heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung. In dieser Verwaltungsvorlage wird dem Bauausschuss vorgeschlagen, das Parken auf dem Harztorplatz künftig wieder zu ermöglichen.
Dazu sei eine Änderung der Beschilderung erforderlich, bemerkte Ordnungsamtsleiter Björn Illemann. Auf einen Parkscheinautomaten wird für den Platz verzichtet. Das bedeutet, dass eine Parkscheibenregelung zum Parken von bis zu zwei Stunden in den Bewirtschaftungszeiten für die Parkplätze in der Innenstadt dort eingeführt wird.
Bedenken äußerten nur die Grünen. So erklärte Andreas Pölking: „Der Platz ist mit viel Liebe gestaltet worden und es herrschte dort bei der Kulturnacht auch viel Rummel. Ich würde explizit aufgezeichnete Parkplätze nicht gutheißen.“ Fraktionskollege Markus Brix wies darauf hin, dass Fußgänger beim Überqueren des Platzes Probleme bekommen könnten, wenn der Platz vollgeparkt ist.
Bei zwei Enthaltungen von den Grünen stimmte der Bauausschuss der Änderung der Parkregelung für den Harztorplatz zu.
